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1. Geometrie der Stadt

Städtische Architektur bietet klare Linien, Wiederholungen und geometrische Formen, die sich hervorragend für eine ruhige, sachliche Bildsprache eignen. Oft entstehen starke Motive, wenn man Perspektiven betont oder mit Fluchtlinien arbeitet. Auch Schatten und harte Kanten können die Struktur eines Bildes präzise hervorheben.
Beispiele: Fassadenraster, Treppenaufgänge, Brückenkonstruktionen.

2. Reflektionen in Metall/Glas

Metall und Glas schaffen Spiegelungen, die das Auge führen und ungewöhnliche Blickwinkel ermöglichen. Besonders reizvoll sind Kombinationen aus natürlichem und künstlichem Licht, die Strukturen und Reflexe formen. Wichtig ist ein aufgeräumter Hintergrund, damit die Reflexion klar wirkt.
Beispiele: Hochhausfassaden, Chromteile, Schaufensterreflexe.

3. Minimalismus

Hier lebt das Bild von Reduktion: wenige Elemente, viel Raum und eine klare Hauptform. Durch Konzentration auf das Wesentliche entsteht Ruhe und eine zeitlose Wirkung. Farbflächen oder einfache Linien können zu starken Bildaussagen werden.
Beispiele: einsamer Baum, einzelne Bank, geometrische Schatten.

  • 4. Formen der Natur

    In der Natur finden sich organische Linien, weiche Kurven und klare Strukturen, die sich harmonisch ins Bild setzen lassen. Ob Blattadern, Baumrinden oder Felsformationen – alles folgt einer gewissen Ordnung. Mit ruhigem Licht lässt sich diese stille Schönheit gut betonen.
    Beispiele: Farnblätter, Wellenlinien, Bergsilhouetten.

  • 5. Langzeitklassiker

    Langzeitbelichtungen offenbaren Bewegungen, die dem Auge sonst verborgen bleiben. Fließendes Wasser wirkt seidig, vorbeiziehende Wolken schaffen Dynamik und Lichterspuren erzählen von urbanem Leben. Ein Stativ und sichere Bildkomposition sind hier entscheidend.
    Beispiele: Wasserfälle, nächtlicher Straßenverkehr, ziehende Wolken.

  • 6. Menschliche Momente

    Im Mittelpunkt steht der Mensch – ruhig, ungestellt und möglichst authentisch. Kleine Gesten oder beiläufige Szenen erzählen oft mehr als ein perfekt arrangiertes Porträt. Es geht darum, echtes Leben festzuhalten.
    Beispiele: jemand liest auf einer Bank, ein Gespräch am Markt, ein stiller Blick aus dem Fenster.

  • 7. Sommerhitze

    Hohe Temperaturen verändern Licht, Farben und Stimmung. Flirrende Luft, harte Schatten und kräftige Töne prägen die Bildwirkung. Auch das Leben im Freien lässt sich eindrucksvoll dokumentieren.
    Beispiele: staubige Wege, gleißendes Mittagslicht, Erfrischungsszenen im Schatten.

  • 8. Biergarten

    Dieser Monat bleibt offen – ideal, um kreative Freiheit zu bewahren. Er kann für spontane Themen, Experimente oder Nachholtermine dienen. So bleibt das Jahresprogramm flexibel und lebendig.
    Beispiele: freies Thema, Sonderprojekt, Vereinsausflug.

  • 9. Nacht als Bühne

    Die Dunkelheit konzentriert das Bild auf das Licht, das sich im Raum entfaltet. Straßenlaternen, Schaufenster oder einzelne Lichtakzente schaffen eine besondere Atmosphäre. Mit längeren Belichtungszeiten entstehen stimmungsvolle Szenen voller Tiefe.
    Beispiele: beleuchtete Gassen, Autos als Lichtspuren, nächtliche Plätze.

  • 10. Schwarzweiß pur

    Ohne Farbe entscheidet allein das Spiel von Licht und Schatten. Formen, Kontraste und Strukturen treten stärker hervor und erzeugen eine klare, klassische Bildwirkung. Schwarzweiß eignet sich besonders für reduzierte Motive.
    Beispiele: Silhouetten, Architekturdetails, Portraits mit hartem Licht.

  • 11. Was ich über das Jahr in den Workshops gelernt habe

    Dieses Thema fasst das fotografische Jahr persönlich zusammen. Ziel ist, neu erworbene Techniken bewusst einzusetzen und den eigenen Stil zu zeigen. Die Auswahl soll widerspiegeln, wie sich der fotografische Blick entwickelt hat.
    Beispiele: Best-of-Serie, Vergleich Vorher–Nachher, freie Interpretationen der Jahresübungen.

  • Weihnachtsfeier
    Kein Fotothema